Die Lüge über USB und seiner IRQ's

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12.12.2009/11.07.2010

Die "weggeworfenen" IRQ's durch die Entwicklung des USB

Früher hatten wir ja 2 serielle, 2 parallele und 2 PS2 Anschlüsse, mit insgesamt 6 IRQ-Nummern hinter der Kiste. Heute haben wir 6 USB-Anschlüssen mit einer einzigen IRQ-Nummer. Es mag sein, dass der End-User dies als Fortschritt betrachtet, aber in Wirklichkeit ist es ein gewaltiger Schritt zurück in der Entwicklung.

Was auch verwunderlich ist, ist die Tatsache das manchmal ein Anschluss funktioniert und manchmal ein anderer. Man weiss vorerst einmal nicht, wo man sein Fotoapparat anschliessen soll.

Auch verwundert es einem, das plötzlich irgend ein Passwort nicht mehr funktioniert, da man bei Kleincomputer den Keyboear über den USB herausgenommen hat. Mühsam muss man dann das Keyboard wieder anschliessen und den Kleincomputer neu starten lassen.

Dies alles, obwohl man in den BIOS oder im Setup des Betriebssystemes gar nichts verändert hat. Das blanke Chaos ist angesagt.

Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass USB schneller sein soll als die serielle, parallelen und PS2-Ports. Wenn man aber die letzteren weiterentwickelt hätte, statt eine Neuentwicklung auf dem Tisch zu bringen, dann wären diese sicher noch schneller geworden. Insbesondere wenn mehrere Geräte aktiv angeschlossen sind.

Aber man wollte die IRQ-Kollisionen endlich vom Tisch haben, und so hat man den schmalen Grat eines einzigen IRQ's gewählt. Der kann ja nicht mit sich selbst kollidieren.......

Ich rede hier NICHT von den angeschlossenen Geräten oder solche die man anschliessen könnte. Hier rede ich vom USB-Anschluss selbst.


Die manigfaltigen Probleme

Wenn wir in der grössten Suchmaschine der Welt (im Jahr 2010) mit diesen 3 Schlüsselwörter suchen gehen:
"usb probleme vista", dann erhalten wir 10 Millionen Treffer in Deutsch und auch noch 5 Millionen Treffer in der italienischen Sprache.
Bei "usb probleme xp" erhalte ich 11 Millionen Treffer in Deutsch und 1,7 Millionen Treffer in Italienisch. Das deutet auf sehr viele Probleme hin.

Über diesen Rückschritt seitens einer Riesen-Softwaren-Firma in den USA habe ich heute (Jahr 2010) einige Beispiel aus dem Netz zietiert:

USB Gerät direkt an den PC anschliessen und andere USB Geräte entfernen. Wenn das jetzt funktioniert, sollten Problemgeräte einen eigenen Controller bekommen.
In anderen Worten, nur 1 Gerät ist gut. Für mehrere Geräten sollte man einen eigenen Controller haben. D.h. ein Gerät mit eigenem IRQ kaufen!!

Es kann vorkommen, dass der USB-Controller auf der Platine mit dem Brücken-Controller des USB-Geräts "kollidiert".
Mit "kollidiert" meint man meistens ein IRQ-Problem.

Von Microsoft selbst:
Fehlerhaft konfigurierter Root-Hub
USB-Controllern muss ein IRQ zugewiesen werden. Dieser Vorgang erfolgt im System-BIOS und führt in der Regel zur Zuweisung des IRQ 9.

Auch hier wieder einmal ein IRQ-Problem.

Erkennt XP das externe USB-Gerät nicht, folgenden Trick versuchen: Stromversorgung des externen USB-Geräts erst einschalten, nachdem XP gestartet wurde. Meist erkennt das Betriebssystem dann das Gerät.
Auch hier muss man mit Trick's arbeiten.

Anderen USB-Eingang probieren! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass manche Geräte am Frontanschluss eines PC nicht arbeiten wollen, an der Rückseite sehr.
Das beweist dass gelogen wurden, denn mit dieser Aussage sind nicht alle USB-Anschlüsse gleich.

Der einzige Vorteil des USB-Anschlusses ist seine Handlichkeit. Das hätte man jedoch mit einem weiterentwickelten seriellen oder parallelen Anschluss auch bewerkstelligen können.





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