Gewinnmargen der Affiliateprogramme und -Netwerke

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23.09.2013/28.10.2013

Pay per Sales

und was mich daran stört

Ich lese immer wieder von den tollen, prozentualen Gewinne, die ein Webmaster machen kann. Es sind 6 % bis sage und schreibe 25 % Gewinnausschüttung für einen Pay per Sales aus dem Internet.

Zu den zunehmenden Adblocks kommt noch die Löschung der Cookies durch den Browser und da mache ich mir auch weitere Gedanken zu den Pay per Sales (PPS).

Mein Vertrauen zu den PPS ist zur Zeit am Schwinden und nun beginne ich zu rechnen und irgend etwas geht einfach nicht auf.


Mein Beispiel dazu

Nehmen wir einmal an, dass ein Versandhandel 1000 Angestellten hat. Lager, Bürogebäude, LKW und Hubstabler.
Um Konkurrenzfähig zu sein liegt seine Gewinnmarge bei 5 - 8 %.
Dieser Versandhandel hat ein Affiliateprogramm und bietet seine Ware mit Beihilfe von Webmastern. Den Webmastern verspricht es eine Marge von 4,5 - 6 %.

Nun sollen die Webmastern hinter dem Bildschirm - die nur einen kleinen Teil ihrer Arbeitszeit in der Bannerpositionierung benötigen - praktisch die ganze Gewinnmarge geschenkt bekommen?

Ja, es geht noch weiter, der Merchand gibt sein ganzes Zeug einem grossen Affiliateprogramm ab. Dieser verlangt auch noch 2 - 3 Prozenten, zusätzlich zu dem, was es den angeschlossenen Webmastern abgeben will.

Wie Ihr seht, da stimmt was nicht, denn in der heutigen Zeit sind Erlöse von über 10 % irreale Werte. Also kann der Merchand einem Affilliatepartner oder Programm gar nicht so viele Prozenten abtreten.

Der Merchand muss zwangsläufig den Webmaster "geschliffene" Zahlen präsentieren, sonst überlebt er nicht.

grafik über das affiliate system mit merchand und network

Zum Wiederaufbau des schwindenden Vertrauens zwischen Affiliateprogramm und Webmaster sehe ich folgende Lösung:

  1. das Versprechen von realistischen 1 - 1,5 %,
  2. das nicht Verschwindenlassen der REF-Nummer in der Ziel-URL, sowie
  3. das Erlauben der Klicks aus den Favoriten/Bookmarks der Browser und
  4. die eigenen Einkäufe des Webmasters erlauben, so dass dieser eine legale Kontrollmöglichkeit hat.

Meine Schlussfolgerung:

Offerierte Gewinnmargen von über 2,5 % müssen zwangsläufig zum Betrug führen.
Persönlich traue nur einer Gewinnmarge von 1 - 1,5 %. Das wäre realistisch und für den Merchand fast schmerzlos durchführbar.








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